Von der innovativen Idee zur erfolgreichen Umsetzung: Eine Bildungsreise in der Hebammenwissenschaft

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Pregnant woman at doctor's office


In Zusammenarbeit mit dem Hebammenstudium an der Hogeschool Rotterdam haben wir kürzlich eine transformative Veränderung in der Hebammenausbildung ermöglicht. Das Ziel war es, Stress zu reduzieren, eine ganzheitliche Bewertung zu fördern und das Gesamtlernerlebnis für die Studierenden zu verbessern. In diesem Artikel teilen wir die Geschichte, wie diese Idee Realität wurde, zusammen mit Dingena Epker und Corrie Lodewikus, beide ursprünglich Hebammen und PädagogInnen.

Der Anfang: Herausforderungen im vierten Jahr

Dingena: Auf der Suche nach einer inklusiveren und effektiveren Bewertungsmethode traten im vierten Jahr mehrere Herausforderungen auf, insbesondere in Bezug auf Studienstress und Arbeitsbelastung sowohl für Studierende als auch Dozierende. Die traditionelle Bewertung individueller Kompetenzen war nicht mehr optimal.

Der Katalysator für Veränderungen

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, beschloss der Studiengang, einen neuen Ansatz zu verfolgen: die Ersetzung individueller Kompetenzbewertungen durch einen rollenbasierten Ansatz.

Signifikante Veränderungen im vierten Jahr

Es wurden wesentliche Änderungen vorgenommen, die von der Bewertung individueller Kompetenzen zu einem auf beruflichen Rollen basierenden Ansatz übergingen, der besser zum beruflichen Profil passt. Dingena: Wir wollten den Fokus von „Kästchen abhaken“ auf ganzheitliche Bewertung verlagern. Ein programmatischer Prüfungsansatz wurde ebenfalls eingeführt, und ein digitales Portfolio wurde in den Prozess der kontinuierlichen Bewertung integriert: Scorion.

Ziele für das Portfolio

Das Hauptziel des Portfolios ist es, nicht nur eine Sammlung von Arbeiten zu enthalten. Sondern etwas zu sein, dass die Erlebnisse der Studierenden widerspiegelt, Einblick in ihre Leistungen im Beruf bietet und vor allem auch die Kompetenzentwicklung der Studierenden zeigt.

Die Entwicklungsreise

Dingena: Die Zusammenarbeit mit Scorion führte zur Entwicklung eines Prototyps, der nahtlos nach Abstimmungssitzungen, Schulungen für Studierende und einer Testphase implementiert wurde. Wir haben Feedback von Studierenden, dem beruflichen Umfeld und Dozierenden eingeholt, um das System zu optimieren.

Das Portfolio in Aktion

Seit September 2023 ist das überarbeitete Programm in Betrieb. Corrie: Scorion bietet nicht nur Einblick in den Fortschritt der Studierenden basierend auf beruflichen Rollen, sondern fördert auch proaktive Beteiligung an der Lernentwicklung. Die ersten Erfahrungen sind positiv, und kontinuierliche Verbesserungen werden angestrebt und umgesetzt, um eine optimale Benutzererfahrung zu gewährleisten.

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